3. Quartal: Libertymedia legt Zahlen für QVC vor
Vor allem die Zahlen von QVC in den USA scheinen wieder zu stimmen.
Der Nettoumsatz stieg um 2% auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Entscheidend: Das OIBDA (entspricht in etwa dem hier gebräuchlichen EBITDA) stieg um satte 10% und liegt bei 240 Millionen US-Dollar.
Die Ursachen knapp zusammengefasst: Weniger Schmuck und Mode bringen weniger Retouren (Quote: 19%) und ein geringerer Durchschnittspreis (47,52 Dollar; minus 1%).
Beeindruckend: Der Umsatzanteil der Online-Plattform QVC.com lag bei 28% (Vorjahreszeitraum: 24%). Der eCommerce-Bereich wird für das TV-Shopping-Unternehmen mit jedem Quartal wichtiger.
CEO Mike George kündigte dementsprechend auch viele Neuerungen in diesem Bereich an:
“We continue to invest in our technology makeover and are on course with our launch of a new global eCommerce platform, a global customer relationship and call center management platform…”
Auch international gesehen scheint QVC auf dem richtigen Weg. Das EBITDA legte in den Märkten Deutschland, UK und Japan um 9% zu (absolut liegt es bei 99 Mio. US-Dollar). Und dass, obwohl der Nettoumsatz in einigen Ländern zurückging.
Einzig im englischen Markt legte der Umsatz um 6% zu. Wichtigster Grund: Der Durchschnittspreis sank um satte 5%.
In Deutschland und Japan ging der Nettoumsatz um 1% zurück.
Während in Japan der durchschnittliche Verkaufspreis um 7% fiel, legte er bei QVC Deutschland um 8% zu.
Immer wichtiger wird in Deutschland der Accessoires-Bereich, der auch das Beauty-Segment einschließt: Lag der prozentuale Anteil am Gesamtumsatz im 3. Quartal 2008 noch bei 19%, liegt er ein Jahr später schon bei 29%.
QVC-Konkurrent HSN legt am Donnerstag seine Zahlen vor.
