Quartalszahlen: HSN schrumpft um 1%
Die Nummer 2 im US-Teleshopping hat im 2. Quartal 2009 rund 1% weniger Umsatz gemacht als im Vorjahr. Der Umsatz lag bei 454 Mio. US-Dollar (02/08: 461 Mio.).
Angesichts der andauernde “Finanzkrise” in den USA kein schlechter Wert, wie das Unternehmen betont. Im Vorjahreszeitraum hatte man den Umsatz um satte 11% gegenüber 2007 steigern können.
Die Anzahl der versendeten Pakete nahm leicht zu, während der Durchschnittspreis abermals sank. Er liegt jetzt bei 56,58 US-Dollar. Zum Vergleich: Beim Marktführer QVC lag der durchschnittliche Preis im 1. Quartal 2009 bei 51 US-Dollar.
Gute Umsätze wurden demnach in den Bereich “Basteln” und “Fitness” (inkl. Nahrungsergänzung) erzielt.-Schwächer lief es dagegen im Mode-Sektor. Die Umsätze im Schmucksegments konnten stabilisiert werden.
Vor allem mit günstigeren Preisen bei Silber- und Modeschmuck wurde hier die Trendwende erzielt.
Für das 2. Halbjahr kündigte CEO Mindy Grossman mehr “Stars” und mehr “High-End” Marken an. Der Kunde solle auch HSN einschalten, wenn er mal nichts bei HSN kauft.
“I’ve personally gotten up in front of our organization and said I want our customers to come and watch us even if they’re not buying anything,”
“Multi-Channel” scheint zunehmend das Lieblingswort der US-Teleshopping-Verantwortlichen zu sein. Neben dem TV und dem Internet will HSN jetzt das iPhone erobern.
Für die nächsten Wochen wurde eine eigene Applikation angekündigt. Dabei soll es Videos geben und über 35 000 Produkte via iPhone bestellbar sein.
Sorgenkind bleibt weiterhin die zu HSN-Gruppe gehörende Katalogsparte. Der Umsatz bei “Cornerstone” brach erneut um 21% ein.
Die Zahlen für QVC werden am Freitag bekannt gegeben.
