Libertymedia veröffentlicht erste QVC-Zahlen
Libertymedia hat heute die Geschäftszahlen 2008 für die QVC-Gruppe bekanntgegeben.
Im vierten Quartal 2008 ging der weltweite Umsatz um 8% zurück. Auf das Gesamtjahr gesehen lag der Umsatz rund 1% unter Vorjahr bei rund 7,3 Milliarden US-Dollar. Der EBITDA ging um 9% zurück und lag bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar.
CEO Mike George stellte in einem ersten Statement fest:
QVC’s US results were negatively impacted by deteriorating economic conditions, and the international business showed mixed results.
Die Zahlen im einzelnen:
QVC US machte im Weihnachtsquartal 12% weniger Umsatz als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt sank der Umsatz 2008 um 6% und liegt bei knapp 5 Milliarden US-Dollar.
QVC Deutschland legte in Q4 um 6% zu – der Gesamtumsatz 2008 legte im Vergleich zum Vorjahr 3% zu. Dabei ging der durchschnittliche Preis pro Produkt um 2% zurück. Die Zahl der versendeten Pakete stieg dagegen um 6% an.
QVC Japan wuchs in 2008 um satte 11% – allein 19% im letzten Quartal. Vor allem die Bereiche Mode und Schmuck legten hier zu. Insgesamt wurden 17% mehr Pakete verschickt als noch 2007.
QVC England wuchs um 2%, musste aber im vierten Quartal einen Umsatzrückgang von 6% hinnehmen.
Der EBITDA nahm in Deutschland um 3%, in Japan um 11% und in England um 2% zu.
Als Folge der negativen Zahlen vor allem des US-Geschäftes kündigte George unter anderem eine stärkere Fokussierung auf die Website an:
In addition, we are enhancing our website infrastructure to provide improved product search and guided navigation as well as a second live counterprogramming show stream.
Der Umsatzanteil von QVC.com lag 2008 bei über 25%, konnte im Vergleich zum Vorjahr somit um rund 3%-Punkte zulegen.

