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	<title>helloingo.com &#187; Interviews</title>
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	<description>Thinking and Creating the Future of Homeshopping</description>
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		<title>HSE24.de will sich nicht bei Google finden lassen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[HSE24]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach dem Relaunch von HSE24.de hat Sven Dietrich in seinem Blog pop64 die Seite analysiert. Leider konnte Sven aus Zeitmangel seine Ausführungen nicht zu Ende bringen. Interessante Erkenntnis: HSE24 verbietet Google teilweise, sein Angebot zu durchsuchen und in der Suchmaschine zu listen. Warum das so ist und was HSE24.de alles gut und weniger gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach dem Relaunch von HSE24.de hat <a href="https://www.xing.com/profile/Sven_Dietrich">Sven Dietrich</a> in seinem Blog <a href="http://www.pop64.de/blog/2009/02/23/wwwhse24de-oder-so-baut-man-keine-webseite/">pop64</a> die Seite analysiert. Leider konnte Sven aus Zeitmangel seine Ausführungen nicht zu Ende bringen. Interessante Erkenntnis: HSE24 verbietet Google teilweise, sein Angebot zu durchsuchen und in der Suchmaschine zu listen. Warum das so ist und was HSE24.de alles gut und weniger gut macht &#8211; hier im Interview.<br />
<span id="more-923"></span></p>
<p><strong>Du hast in Deinem Blog über Hse24.de geschrieben und einen bestimmten HTML-Code zitiert. Was bedeutet dieser Code?</strong><br />
<img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/03/googlebot.jpg" alt="googlebot" title="googlebot" width="485" height="61" class="aligncenter size-full wp-image-931" /></p>
<p>Diese Tags sorgen dafür, dass die entsprechende Seite nicht in Google gelistet wird. &#8220;Mit <meta name="robots" content="noindex"> verbieten Sie einem Suchprogramm, Inhalte aus der HTML-Datei an seine Suchdatenbank zu übermitteln (robots = Suchprogramme, content = Inhalt, noindex = keine Indizierung).&#8221; (<a href="http://de.selfhtml.org/html/kopfdaten/meta.htm#robots">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Welchen Grund könnte es haben, dass HSE nicht will, dass Google<br />
seine Website durchforstet?</strong><br />
Ich denke es handelt sich hier um einen Irrtum. Das kann man als Shopbetreiber nicht wollen. Direkt nach dem Start war dieses Metatag noch auf der Startseite zu finden, das ist inzwischen geändert, die Metatags finden sich nur noch auf einzelnen  Produktseiten. Wenn es doch einen Sinn hat, ich erkenne ihn nicht. Ich will mich finden lassen von meinen Kunden.</p>
<p><strong>Allgemein gefragt &#8211; was ist gut, was ist schlecht an HSE24.de?</strong><br />
Gut: Sie hat 3 Millionen Euro gekostet. Da hat jemand einen Schweinebauch gefunden, das tut gut, schafft Arbeitsplätze.</p>
<p>Schlecht: Naja. ich sage mal so: Es gibt Potential für sehr viele Optimierungen auf HSE24.de</p>
<p>Generell muss ich zu oft klicken bis ich auf einem Produkt bin. Es gibt vor allem gar keine Produkte auf der Startseite, nur Teaser, Teaser und nochmal Teaser. Wo sind die Produkte? Versteht das der Kunde oder nur die Agentur? Ich will Produkte sehen. Die Startseite ändert sich zu selten, anders als das TV-Programm. da geht ständig etwas. Die Webseite wirkt verschlafen.<br />
Als Internetfuzzi wundere ich mich über den Traffic aus HSE24.<br />
<img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/03/trends2.jpg" alt="trends2" title="trends2" width="480" height="186" class="aligncenter size-full wp-image-928" /><br />
Eigentlich sollte nach einem Relaunch für 3 Millionen alles sehr, sehr viel besser werden. Mehr Besucher und mehr Umsatz sind sicherlich ein Ziel, das aktuell komplett verfehlt wird.<br />
Auch fehlen mir die Videos. HSE24 sagt von sich selbst: Ich seh shoppen.<br />
Ich seh im Internet aber nichts, bzw. ich sehe auf den Produktseiten nur komisches Fotogeschiebe.<br />
Wo sind die Videos? HSE24 sitzt auf tausenden Videos, wieso sind die nicht online?<br />
Wenn ich dann mal ein Video gefunden habe gibt es keinen Lautstärkeregler, keinen Stopbutton und irgendwie funktioniert es ganz oft auch nicht.</p>
<p>Die Seite &#8220;fühlt&#8221; sich generell langsam an, nach jedem Klick passiert erstmal nichts, alles wirkt behäbig und träge. Die zahlreichen Navigationsmöglichkeiten machen es nicht besser.</p>
<p>Ich bin mir aber sicher, dass HSE24 bereits daran arbeitet. Eine so komplexe Webseite ist nie fertig, da ist immer etwas zu tun.</p>
<p><strong>Müssen Webshops von Teleshoppinganbietern anders aufgebaut werden als klassische Webshops &#8211; z.B. einfacher wegen der älteren, wenig webaffinen Zielgruppe?</strong><br />
Wenn man von einer weniger webaffinen Zielgruppe ausgeht, ist die HSE24 Webseite der Super-Gau. Die Webseite ist zu kompliziert. Denkt man kaum, aber es gibt so viele Navigationsmöglichkeiten, dass selbst ich als Internetfuzzi oftmals nicht weiß, was das da jetzt soll. </p>
<p>Wer will, kann ja mal seine Mutter vor Google setzen und sie soll einen Grill bei HSE24 bestellen. Das will ich mir gar nicht vorstellen, das wird ein Desaster.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Webvideos steigern Verkäufe um 30%&#8221; &#8211; Interview mit Damian Sarnes von Sommer &amp; Co.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[e-commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Webvideos]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Adresse für Videocommerce ist das Unternehmen Sommer &#038; Co. Mit Sitz in Köln/Hürth. Seit 4 Jahren produziert die Firma Videos für´s Internet, darunter zunehmend mehr und mehr Verkaufsvideos. Laut Auskunft des Geschäftsführers Damian Sarnes waren Sommer &#038; Co. die Ersten, die überhaupt Produktvideos im Internet angeboten haben. Zu den Kunden zählen heute Firmen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/03/sommer-co-logo-herz-webtv-300x56.jpg" alt="sommer-co-logo-herz-webtv" title="sommer-co-logo-herz-webtv" width="300" height="56" class="aligncenter size-medium wp-image-888" />Eine Adresse für Videocommerce ist das Unternehmen <a href="http://www.sommer-co.com/">Sommer &#038; Co</a>. Mit Sitz in Köln/Hürth. Seit 4 Jahren produziert die Firma Videos für´s Internet, darunter zunehmend mehr und mehr Verkaufsvideos. Laut Auskunft des Geschäftsführers <a href="https://www.xing.com/profile/Damian_Sarnes">Damian Sarnes</a> waren Sommer &#038; Co. die Ersten, die überhaupt Produktvideos im Internet angeboten haben. Zu den Kunden zählen heute Firmen wie Weltbild, die Deutsche Post oder MyBy. Ich hatte Gelegenheit, mit Herrn Sarnes über die Zukunft des Bewegtbildes im Netz zu sprechen.<br />
<span id="more-887"></span></p>
<p><strong>Was sind die Trends im Bereich Videocommerce?</strong><br />
<img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/03/bild-sarnes-231x300.jpg" alt="bild-sarnes" title="bild-sarnes" width="231" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-890" />Die Videos sollten kunden- und zielgruppenbezogen sein. Insofern gibt es dazu keine einfache Antwort. Für manche Kunden sind moderierte Produktvideos besser, für andere eher aufwändig grafisch animierte Spots.<br />
Im Bezug auf den Versandhandel sehen wir, dass moderierte Produktvideos besser sind als unmoderierte. Ich denke, dass dies etwas persönlicher ist, wenn eine Person ein Produkt vorführt und „zum Zuschauer spricht“. Man kann das sicher mit Teleshopping vergleichen.</p>
<p><strong> Worauf legen Ihre Kunden wert?</strong><br />
Für unsere Kunden ist wichtig, dass die Produktvorteile deutlich herausgestellt werden und der User zum Kauf/Reaktion motiviert wird.</p>
<p> <strong>&#8220;Wirken&#8221; Produktvideos? Welche Rückmeldungen bekommen Sie?</strong><br />
Moderierte Produktvideos verkaufen deutlich mehr. Nach den Erhebungen unserer Kunden steigen Verkäufe bei Produkten mit Videos um ca. 30%. Zusätzliche Effekte sind eine Steigerung der Verweildauer und eine höhere Wiederbesucherrate.</p>
<p><strong>Worauf muss man bei Produktvideos für Netz achten?</strong><br />
Bei Videos im Internet sollte man vor allem darauf achten, dass sie im Bezug auf das Image des Unternehmens passend sind. Zudem sollten sie nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Optimal ist die Länge von 1-3 Minuten, je nach Erklärungsbedarf des Produktes.</p>
<p><strong> Was ist der Unterschied zwischen einer Spotproduktion für´s TV und für´s Internet?</strong><br />
Wir produzieren auch TV-Spots, insofern erleben wir den Unterschied in unserer täglichen Arbeit. Im TV ist der Engpassfaktor die Zeit. Die Informationen, die im Internet innerhalb von 1-3 Min. vorgestellt werden, müssen im TV vielleicht in 20-30 Sek. präsentiert werden. Zudem läuft der Response bei TV-Spots ganz anders und dies hat eine erhebliche Auswirkung auf die Gestaltung des TV-Spots.</p>
<p><strong>Wieviel Teleshopping steckt in Produktvideos für´s Internet?</strong><br />
Das hängt vom Kunden, Image und Produkt ab. Bei grafisch animierten Videos eher weniger, bei moderierten Produktpräsentationen recht viel.</p>
<p> <strong>Wie wird sich das Jahr 2009 im Bereich Videocommerce entwickeln?</strong><br />
Da die Videos tatsächlich mehr verkaufen, amortisieren sich die Produktionskosten sehr schnell. Aus diesem Grunde gibt es praktisch keine Hinderungsgründe, Videos einzusetzen. Dies wissen unsere Kunden und wir gehen davon aus, dass die Entwicklung weiterhin sehr positiv sein wird.</p>
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		<title>Teleshopper im Internet nicht produktiv genug &#8211; Interview mit Jens Frederic Kliewer von targa.tv</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 18:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Teleshopping]]></category>
		<category><![CDATA[targa.tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Jens Frederic Kliewer hat die Teleshoppingsender Deutschlands von innen gesehen. Als Broadcastingchef von QVC und HSE24 kennt er das Business wie kein Zweiter. Seit 2006 ist er geschäftsführender Gesellschafter von targa.tv &#8211; ein Unternehmen, dass sich auf die Produktion digitaler Medieninhalte (u.a. Videocommerce) spezialisiert hat. Ich hatte Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Unser Themen: Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/02/targa.jpg" alt="targa" title="targa" width="250" height="105" class="aligncenter size-full wp-image-665" /><a href="https://www.xing.com/profile/JensFrederic_Kliewer">Jens Frederic Kliewer</a> hat die Teleshoppingsender Deutschlands von innen gesehen. Als Broadcastingchef von QVC und HSE24 kennt er das Business wie kein Zweiter. Seit 2006 ist er geschäftsführender Gesellschafter von <a href="http://www.targa.tv/">targa.tv</a> &#8211;  ein Unternehmen, dass sich auf die Produktion digitaler Medieninhalte (u.a. Videocommerce) spezialisiert hat.<br />
 Ich hatte Gelegenheit mit ihm zu sprechen. Unser Themen: Was sind die Erfolgsfaktoren des Teleshopping und wie müssen sich die Sender künftig weiterentwickeln? Außerdem geht es um die Bedeutung von Bewegtbildangeboten im eCommerce.<br />
<span id="more-660"></span></p>
<p><strong>Warum ist Teleshopping so erfolgreich?</strong><br />
Zunächst muss man einschränken: Teleshopping ist nicht überall erfolgreich. Bei differenzierter Betrachtung meist in den hochmargigen Segmenten wie Kosmetik, Schmuck, Mode, Haushalt. Eher verhalten bei Consumer Electronics. Daraus erklärt sich aber auch schon das Problem von Teleshopping: es ist auf eine begrenzte Zielgruppe in Bezug auf Interesse und Konsumverhalten zugeschnitten.<br />
Der Erfolg erklärt sich aus dem Unterhaltungswert. Bewegte Bilder reizen nun einmal mehr als statische Fotos in Katalogen oder im Web.<br />
Wichtig sind der Transport von Emotionen, die funktionale Beweisführung und der verbale Erfahrungs-Support von Dritten (Anrufe von Kunden live in der Sendung). </p>
<p><strong>Wie wichtig ist denn der Live-Aspekt?</strong><br />
Für Teleshopping sehr wichtig. Sollten jedoch die Produkte für sich sprechen, ist der Call in eines Kunden gar nicht mehr so wichtig, aber er kann den Verkauf unterstützen.<br />
Wichtig ist die erwähnte funktionelle Beweisführung. Der Zuschauer muss sehen, dass und wie ein Produkt funktioniert, natürlich in Echtzeit.</p>
<p><strong>Wie wird und muss sich Teleshopping weiterentwickeln?</strong><br />
QVC in den USA hat es ja in der Vergangenheit vorgemacht. Zunächst wurden die Produkte nur im TV angeboten. Es folgten mit der Eröffnung von Outlet-Stores diverse stationäre Filialen über das Land verteilt. Dann diverse Live-Übertragungen on Location mit Kundenbeteiligung. Als dritten, aber völlig separaten Schritt kam quasi als eigene Unit das Web hinzu.<br />
Die Internetangebote sind aber heute nicht mehr produktiv genug. Zum einen spiegeln sie nur die im TV gezeigten Produkte wieder. Zum anderen hat man es nach meinem Dafürhalten bisher versäumt, neue web-affine Zielgruppen zu erschließen für die die TV-Nutzung eine eher untergeordnete Rolle spielt.<br />
Hier verstehe ich nicht Recht, warum die vorhandenen Ressourcen wie TV-Studios oder die separaten Shooting Studios für eCommerce nicht besser genutzt werden. So wird bisher nicht einmal eine 360°-Aufzeichnung eines Produktes auf den Homepages der Teleshopping-Anbieter angeboten. Im Web findet man lediglich Video-Streams der aktuellen Sendung oder die Wiedergabe der TV-Inszenierung als Wiederholung. </p>
<p><strong>Wird die Teleshoppingsender in Deutschland ein ähnliches Schicksal ereilen wie die Katalogversender, die mit Kunden- und Umsatzschwund zu kämpfen haben?</strong><br />
Langfristig betrachtet meine ich ja. Die Teleshoppingsender sind erfolgsverwöhnt, dadurch schwerfällig, aber wenig innovativ. HSE24 ist übrigens, was e-Commerce angeht, weiter als QVC. Der Umsatz aus Web-Verkäufen ist schon längst zweistellig und wächst kontinuierlich.</p>
<p><strong>Wie müssten die Sender gegensteuern?</strong><br />
Da sich das mediale Nutzungsverhalten der Kunden dramatisch verändert – und eben nicht nur das der Jüngeren, sondern auch der älteren, immer mobileren, mit ausreichendem Einkommen versehenen Generation, kommt man nicht umhin, nicht nur das Produktportfolio permanent zu überarbeiten (was ja meistens geschieht), sondern auch um web-only Artikel zu erweitern. Darüber hinaus ist es wichtig zu analysieren, was und wann zur Kaufentscheidung im Web geführt hat. Z.B. der Zeitpunkt, eine verkürzte aber durchaus prägnantere Argumentation, der zweite Blick auf den Artikel nach bereits erfolgter TV-Ausstrahlung zur inneren Absicherung der beabsichtigten Kaufentscheidung, die beabsichtigte Vermeidung des Kontaktes zum Call-Center etc.</p>
<p><strong>Thema Videocommerce im Internet. Ihre Firma targa.tv hat sich auf diesem Gebiet spezialisiert. Wie wichtig sind heute Videos im eCommerce?</strong><br />
Sie sind nicht mehr wegzudenken. Nicht nur, weil es innovativ ist. Sondern weil mit ausgesprochen bescheidenen Produktionsmitteln ein ähnlicher Effekt wie im Teleshopping erreicht wird, ohne Teleshopping mit  seinen teilweise üblichen verbalen Übertreibungen zu kopieren. Darüber hinaus entfallen markante Kostenblöcke für Satelliten-/Kabel-Übertragung oder für die Callcenter.</p>
<p>Videos sind aus sehr vielen, bereits erwähnten Gründen enorm wichtig und können viel mehr als statische Fotos: Emotionalität, Beweisführung der Funktionalität, Unterstützung der Kaufentscheidung, faktisch eine visualisierte Gebrauchsanweisung die idealerweise zur Reduzierung der Retourenquoten beiträgt.</p>
<p><strong>Auf was ist bei Produktvideos im Internet zu achten bzw. welche Fehler werden gerne gemacht?</strong><br />
Ich habe manchmal den Eindruck, dass alleine für die Aussage „Ist ja nur fürs Web und nicht für TV“ viele Qualitätsmerkmale leichtfertig über Bord geworfen werden. Das gilt ausdrücklich nicht nur für Moderatoren oder Kameraführung, sondern insbesondere für farbliche Ästhetik und einwandfreie sprachliche Merkmale.</p>
<p><strong>Teleshopping und Video-Shopping im eCommerce – was ist gleich, was ist anders?</strong><br />
Gleich ist, dass die notwendigen Inhalte einer Präsentation aus einem Guss sein müssen. Moderation oder Off-Stimme, Kamera, Licht, Ästhetik, Productshots etc.<br />
Different ist, dass im Live-Teleshopping das eben Geschehene bereits Geschichte ist. Aus, vorbei. Wenn´s ein Flop war – Mist, der verlorene <em>value per minute</em> muss später und anderswo wieder reingeholt werden. Wenn´s gut war, muss man erstmal in der Lage sein, das Ganze vier Stunden später mit einer anderen Crew, einem anderen Moderator noch mal genauso erfolgreich zu inszenieren. Die Herausforderung für die Produktion im Web liegt neben den eingesetzten Stilmitteln vor allem im zeitlich begrenzten Produktionsbudget für die  Durchführung einer Präsentation, um möglichst viele Artikel innerhalb eines Produktionstages und damit kostengünstig zu produzieren, nahezu eine industrielle Fertigung am Fließband. Dennoch dezidiert perfekt nach dem Prinzip live on tape ohne größere Postproduction. Denn die Präsentation wird anders als beim Teleshopping zur Konserve. Das ist nicht negativ, im Gegenteil, sie ist jederzeit und für einen definierten Zeitraum abrufbar. Da können Fehler nicht toleriert werden, da sie sich schlicht nicht <em>versenden</em> und auffällig bleiben.</p>
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		<title>Channel 21 wird &#8220;Empfehlungssender&#8221; &#8211; Interview mit Anand Althoff</title>
		<link>http://helloingo.com/2009/channel-21-wird-empfehlungssender-interview-mit-anand-althoff/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 13:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Teleshopping]]></category>
		<category><![CDATA[Channel 21]]></category>
		<category><![CDATA[RTL Shop]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits im Gespräch mit Digitalfernsehen.de haben &#8220;Channel 21&#8243;-Chef Robert Ferstl und Programmchef Anand Althoff Großes für Ihren Sender verkündet. Das alte RTL Shop ist tot, Channel 21 wird zum &#8220;Empfehlungssender&#8221;. Ich hatte gestern Gelegenheit mit Anand Althoff zu sprechen. Hier das Kurz-Interview: Channel 21 oder RTL-Shop – was seid ihr denn nun? Wir befinden uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im <a href="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_706544.html">Gespräch mit Digitalfernsehen.de</a> haben &#8220;Channel 21&#8243;-Chef Robert Ferstl und Programmchef <a href="https://www.xing.com/profile/AnandAlexander_Althoff">Anand Althoff</a> Großes für Ihren Sender verkündet. Das alte RTL Shop ist tot, Channel 21 wird zum &#8220;Empfehlungssender&#8221;. Ich hatte gestern Gelegenheit mit Anand Althoff zu sprechen. Hier das Kurz-Interview:</p>
<p><strong><br />
Channel 21 oder RTL-Shop – was seid ihr denn nun?</strong><br />
Wir befinden uns gerade in einer Phase des Co-Brandings. Die neue Marke „Channel 21“ wird dabei unseren Kunden Schritt für Schritt näher gebracht. Wir spielen derzeit mit beiden Namen. Wir wollen bewusst nicht den Weg gehen, den HSE gegangen ist. Der Sender hatte sich entschieden, den Markenwechsel zu einem Stichtag durchzuführen. Zuschauer waren irritiert, was Umsatzeinbußen die Folge hatte. Wir gehen einen anderen, sanften und nachvollziehbaren Weg. Und wir haben bisher durchweg positive Resonanzen von unseren Zuschauern/Kunden dafür bekommen. Das zeigt sich auch in den Responseentwicklungen Das  „Willkommens-Event“ am 1. Januar hat uns bestärkt, den Weg wie definiert weiter zu gehen.  Wir waren mit der  Umsatzentwicklung äußerst zufrieden.. </p>
<p><strong>Am 1. März wird dann aber „RTL Shop“ vollends verschwinden. Im Logo steht derzeit noch „Channel 21 Shop“, gesprochen wird aber nur von „Channel 21“. Wird das SHOP im März auch verschwinden?</strong><br />
Das wird noch nicht verraten. Wir wollen auf jeden Fall für eine Überraschung sorgen.<br />
<strong><br />
Wie kam es eigentlich zu dem Namen „Channel 21“?</strong><br />
Die Zahl 21 spielt bei uns eine wichtige Rolle. Wir definieren uns als ein Shoppingsender des 21. Jahrhunderts. Pünktlich um 21 Uhr zeigen wir jeden Tag unsere neue „Empfehlung des Tages“. Um am 21. jeden Monats feiern wir mit unseren Zuschauern ein Event mit vielen Specials.</p>
<p><strong>Channel 21 will sich als Empfehlungssender positionieren. Was bedeutet das genau?</strong><br />
Alles dreht sich um die Wünsche und Bedürfnisse der Zuschauer/Kunden. Wir entwickeln uns zur interaktiven Multichannel-Plattform mit Features und technischen Entwicklungen, die den Kunden integrieren werden.<br />
Wir wollen mit Vorgehensweisen, die im alten RTL Shop verankert waren, abschließen. Dazu gehört auch, dass wir künftig „ohne massiven und lauten Druck“ verkaufen wollen. Soft Selling und Kundenorientierung heißen die Stichworte. Auch das wird jetzt sukzessive eingeführt. Unsere Zuschauer und Kunden spielen dabei ein aktive und entscheidende Rolle. Ein Kunde soll die Möglichkeit haben, anderen Kunden Produkte von „Channel 21“ zu empfehlen. Ob als Anrufer live in der Sendung oder auf anderem Weg. Nicht umsonst heißt unser Slogan „Mit besten Empfehlungen“.</p>
<p><strong>Wie genau sieht das &#8220;Empfehlen&#8221; denn aus? Schließlich haben auch QVC und HSE24 Live-Anrufer im Studio, die meist positiv über Produkte berichten.</strong><br />
Wir haben da noch einiges in der Schublade. Der Kunde wird bei uns die Möglichkeit haben, live Produkte zu bewerten. Wie das aussieht, wird noch nicht verraten. Unsere neue On-Air-Grafik spielt dabei eine wichtige Rolle.</p>
<p><strong> Die sich ja jetzt auf der rechten Seite des Bildschirms befindet…</strong><br />
Damit haben wir uns bewusst von der alten Grafik des RTL Shops verabschiedet. Ob rechts oder links ist letztendlich Einerlei und eigentlich nur Geschmacksache. Wichtig ist: Wir präsentieren uns jetzt strukturierter, frischer und aufgeräumter. Und der Kunde nimmt das sehr gut an. Und das ist in letzter Konsequenz die Maßgabe, die uns leitet. </p>
<p>+++</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong><br />
Heute &#8211; am 21. Januar &#8211; startet Channel 21 seinen ersten Event &#8211; &#8220;Ans Herz gelegt&#8221;. Neu dabei auch: Eine gebührenfreie Rufnummer. Passend zum Namen: 0800 21 21 4 21. Dies aber nur als Test. Bis Ende Januar können die Kunden kostenfrei ordern (was auch dementsprechend oft geteast wird). Ob´s danach wieder was kostet, steht noch nicht fest. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liveshopping für 1-2-3.tv kaum zeitgemäss &#8211; Interview Teil 2.</title>
		<link>http://helloingo.com/2009/liveshopping-fur-1-2-3tv-kaum-zeitgemass-interview-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 06:47:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auktionsshopping]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[1-2-3.tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun Teil 2 der Interviews mit Timo Schneider, Leiter eCommerce bei 1-2-3.tv. Hier geht´s um das Liveshopping-Angebot Jaahh und um einen kurzen Ausblick auf 2009. Mit Jaahh hat 1-2-3.tv ein eigenes Liveshopping-Angebot. Wie zufrieden ist man bei Ihnen im Haus damit? Wie sieht´s mit nem Online-Shopping-Club aus? Spezielle Auktionen nur für Mitglieder? Jaahh, ja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun Teil 2 der Interviews mit Timo Schneider, Leiter eCommerce bei 1-2-3.tv. Hier geht´s um das Liveshopping-Angebot Jaahh und um einen kurzen Ausblick auf 2009.<br />
<span id="more-345"></span></p>
<p><strong><br />
Mit Jaahh hat 1-2-3.tv ein eigenes Liveshopping-Angebot. Wie zufrieden ist man bei Ihnen im Haus damit? Wie sieht´s mit nem Online-Shopping-Club aus? Spezielle Auktionen nur für Mitglieder?</strong></p>
<p>Jaahh, ja, ja. Ein 2-schneidiges Thema. Ich wollte ja eigentlich schon vorschlagen, ein internes „Tipp System“ einzuführen, wo wir intern Wetten abschließen können, welches Produkt sich verkauft und welches nicht. Prinzipiell ist es im Hinblick auf Planungssicherheit nahezu unberechenbar, was es deswegen manchmal umso spannender macht. Sicher gilt die alte These „ein Flatscreen mit 42Zoll und Full-HD für 300 Euro ist zu jeder beliebigen Menge in 2h ausverkauft“.<br />
Wir haben es hier meiner Ansicht nach mit extrem selektiven Kunden zu tun – daraus folgt meistens auch, dass diese extrem schwer zu binden sind. Ich glaube nicht, dass man es als „Neukundengewinnungsmaßnahme“ betrachten sollte. Viele der Kunden lassen sich wahrscheinlich auch nicht mehr von dem überzeugen was „Woot!“ hier als Quasi-Erfinder vorlebt: den Aufbau einer echten Fan-Gemeinschaft, die sozusagen bei jedem neuen Angebot pünktlich um 12Uhr nachts in der Startlöchern steht – viele informieren sich sicher morgens im Büro über eine der vielen Aggregator-Pages oder sogar nur über Widgets, die den RSS-Feed aller Live-Shopping-Angebote abgreift und darstellt, und kommen ohne prinzipielles Produkt und Preisinteresse noch nicht einmal mehr auf die einzelnen Sites.<br />
Ich ganz persönlich habe ein Widget auf meiner igoogle-Startseite eingebunden und dort steht es neben Spiegel-Online. Wenn ich also mit meinem ersten Büro-Kaffee an meinem Schreibtisch sitze, überfliege ich die Angebote, wie die neusten News von Spiegel-Online – und wenn nichts interessantes dabei ist, werde ich auch nicht auf die Seite gehen – genauso wenig, wie ich auf Spiegel Online gehe, wenn dort keine interessante News steht…und in letzter Zeit ist ja jede zweite Schlagzeile von Spiegel Online die Heraufbeschwörung der Wirtschafts-Apokalypse…</p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Aufwand und den notwendigen Voraussetzungen sollte sich jeder, der ausschließlich von diesem Geschäftsmodell Leben will den <a href="http://www.cyberbloc.de/index.php?/site/v3_comments/cyberport24_dann_koenn_mer_sowas_ebn_ni_mer_machn/">Abschlußbrief von Sven Kaulfuß von cyberbloc</a> durchlesen, der sehr plastisch darstellt, wo die Herausforderungen liegen (bzw. lagen). In diesem Zusammenhang Respekt an cyberport.de für die offene Kommunikation in diesem Thema. </p>
<p>Unabhängig davon stellt sich für ein Unternehmen wie 1-2-3.tv generell die Frage, wie „zeitgemäß“ im wahrsten Sinne des Wortes ein Live-Shopping-Angebot tatsächlich ist. Wir verkaufen eine festgelegte Anzahl von Produkten mit einem fallenden Preis in einem Zeitabschnitt von Minuten und das ganze dauernd – welche „Revolution“ stellt da ein Angebot mit festgelegter Menge, festgelegtem Preis und einer Laufzeit von 24h dar ?</p>
<p>Wir können damit wohl kaum eine „Dynamik und Aktualität“ suggerieren wie eine Quelle.de – deren Nutzer auch nur alle paar Monate vorbeischauen: wir sind von unserem Grundprinzip und Geschäftsmodell schon der dynamischste Versender Deutschlands!</p>
<p>Das Thema „Shopping-Club“ wird für uns ebenfalls nicht die Priorität haben. Es ist ein sehr eigenständiges Geschäftsmodell, das man wahrscheinlich nur ganz oder gar nicht betreiben kann. Ich will deswegen nicht den einen oder anderen Ansatz mit bevorzugten Aktionen für spezielle Nutzerkreise ausschließen, aber als Kernelement unseres Geschäftsmodells kommt es eher nicht in Frage. Es erfordert andere Strukturen, andere Lieferanten und eigentlich habe ich nie so ganz den Sinn darin gesehen, eine Nutzergruppe, die aktiv Nachfrage erzeugen will, zu beschränken.</p>
<p><strong> Was können wir in diesem Jahr noch von 1-2-3.tv erwarten?</strong></p>
<p>Diese Liste wird sicher sehr lang – nur werden wir nicht alles verraten.</p>
<p>Wir wollen den Vertriebskanal E-Commerce als eigenständigen Kanal emanzipieren. Eine unserer Maßnahmen wird sicherlich sein, die Logik des dynamischen Preismodells aufs Web auszuweiten. Wie genau dass passieren wird, befindet sich derzeit noch in der Konzeption – aber keine Angst, sicher nicht ein nachgebautes ebay.<br />
Einen Aspekt, den wir gerne deutlich mehr in den Vordergrund stellen wollen ist dabei der Wunsch des Kunden: „Was möchte er denn zu welchem Zeitpunkt in einer Auktion sehen ?“ </p>
<p>In diesem Zusammenhang verweise ich gerne auf das Prinzip der „edge economy“, wie sie Leute wie <a href="http://www.bubblegeneration.com">Umair Haque</a> propagieren – leider schreibt er immer seltener auf seinem Blog, seine Theorien der geänderten „Wertschöpfungsketten“ sind aber ein echter Lese-Tipp. Und hier überlegen wir uns auch unter Berücksichtigung solcher Prinzipien, wie wir durch Interaktion mit Usern Angebot und Nachfrage deutlich reibungsloser und verlustfreier synchronisieren können.</p>
<p>Dazu kommt eine generelle Überarbeitung der WebSite – von Navigations- und Usability-Themen bis hin zu Angebots-Strukturen, Produktbündelungen mit Themenbezug und On-Site-Promotions. Was für uns eine Menge Testing, eine Menge Prozessoptimierung bedeutet.</p>
<p>Eine weitere Baustelle, welche die User nur bedingt erkennen, ist die Optimierung des Online-Marketings – hier wollen wir auf deutlich effektivere KPIs optimieren und nicht Maßnahmen nach deren reinen ad-hoc-Umsatzpotential steuern. Und ein Tipp für Dienstleister – die nächste SEM-Agentur, die mir vorschlägt den eigenen Firmennamen als AdWord zu buchen, ob der hohen Conversion Rates, verweise ich dezent an die Ausgangstür.</p>
<p>Als echter Multi-Channel-Versender wird auch eine unserer Aufgaben sein, die Maßnahmen der Kanäle konsequenter zu synchronisieren – was der Kunde im TV sieht, muss er im Web wiedererkennen – die Sprache in Bild und Ton muss unverkennbar die gleiche sein.</p>
<p>Das ganze wollen wir natürlich ausführlich begleiten – sei es auf dem Blog oder On-Air.</p>
<p>Wir haben uns eine Menge vorgenommen und werden sicher mit der einen oder anderen Überraschung für unsere Kunden aufwarten – wenn es dann auch noch eine Überraschung für unsere Mit-Sender ist, hätten wir eigentlich alles richtig gemacht ;-)</p>
<p><strong>Vielen Dank für das ausführliche Interview. </strong></p>
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		<title>Interview: Timo Schneider, 1-2-3.tv</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 14:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ingo Schnall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auktionsshopping]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[1-2-3.tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag nachmittag. Zeit für ein erstes Interview. Timo Schneider, seit 1. Januar 2009 Leiter eCommerce beim Auktionssender 1-2-3.tv stand helloingo.com per Mail Rede und Antwort. Danke dafür. Im ersten Teil des Interviews geht es um den Stellenwert des Internets für den Sender und die Gehversuche im Web 2.0. (Teil 2 kommt morgen. Inhalt: Liveshopping und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/01/123-tv-logo.jpg" alt="123-tv-logo" title="123-tv-logo" width="370" height="75" class="aligncenter size-full wp-image-313" />Freitag nachmittag. Zeit für ein erstes Interview.<br />
<a href="https://www.xing.com/profile/Timo_Schneider">Timo Schneider</a>, seit 1. Januar 2009 Leiter eCommerce beim Auktionssender 1-2-3.tv stand helloingo.com per Mail Rede und Antwort. Danke dafür. Im ersten Teil des Interviews geht es um den Stellenwert des Internets für den Sender und die Gehversuche im Web 2.0.<br />
(Teil 2 kommt morgen. Inhalt: Liveshopping und ein Ausblick auf das, was uns dieses Jahr bei 1-2-3.tv noch erwartet.)<br />
<span id="more-308"></span></p>
<p><img src="http://www.helloingo.com/wp-content/uploads/2009/01/schneider.jpg" alt="schneider" title="schneider" width="142" height="180" class="aligncenter size-full wp-image-310" /><br />
<strong>1-2-3.tv hat die Auktion ins Fernsehen gebracht. Welchen Stellenwert hat die Präsenz im Internet für Ihr Unternehmen?</strong></p>
<p>Eine zunehmend höhere – das sieht man nicht zuletzt an meiner Person. Mit mir wurde der Bereich E-Commerce erstmals als eigener Fachbereich organisatorisch bei 1-2-3.tv verankert. Nicht nur wir, sondern sicher auch alle anderen TV-Shopping Unternehmen sind sich der Tatsache bewußt, dass ihre Kundschaft älter wird – bei den meisten bedeutet jedes Jahr ein Jahr mehr Durchschnittsalter der Kundschaft.<br />
Es gilt nicht nur neue Zielgruppen zu erschließen und das Gesamtgeschäft auf eine breitere Basis zu stellen, sondern auch frühzeitig und konsequent einen echten Multi-Channel Vertrieb zu realisieren.<br />
Wir sind noch einige Jahre vor dem Punkt, an dem die großen Universal-Versandhändler mit Kataloggeschäft stehen, die wahrscheinlich alle zu spät und zu wenig konsequent die Gleichberechtigung des Online-Kanals umgesetzt haben. Aber die Anzeichen verdichten sich, dass das TV-Geschäft gesättigt ist und vielleicht sogar den gleichen Weg gehen wird, wie die Hauptkataloge der Versender. Wir sind heute bei einem Umsatzanteil von 16-20% im TV-Shopping – der klassische Versandhandel hat es hier schon auf 40-50% geschafft – das wird sicherlich auch unser Weg sein, nur dass wir frühzeitig und vor allem rechtzeitig die Weichen dahin stellen und Multi-Channel ernst nehmen.</p>
<p><strong> Wenn man sich die Käuferlisten anschaut, haben die meisten per Telefon ersteigert. Steckt das Internet bei 1-2-3.tv da noch in den Kinderschuhen? Oder ist die Teilnahme an der Live-Aktion nicht das primäre Ziel Ihrer Homepage?</strong></p>
<p>Der TV-Kanal bietet ausschließlich die Möglichkeit EINE Auktion gleichzeitig durchzuführen und nicht mehrere parallel. Allein schon aus diesem Grund ist bei uns der Internet-Auftritt noch im Nachteil. Unser Slogan „Den Preis bestimmen Sie“ gilt ja streng genommen wirklich nur für ein einziges Produkt.<br />
Bisher versuchten wir dies durch „Vorabgebote“ auszugleichen und dem Kunden zusätzlich die Möglichkeit zu geben, Produkte außerhalb einer Live-Auktion zu einem leicht erhöhten Preis sofort zu kaufen.<br />
Die Sofortkauf-Option ist für das Internetgeschäft ohne Frage ein ganz wichtiger Baustein. Kunden, die sich nicht durch die Dynamik unserer Auktionen angesprochen fühlen, haben hier die Chance ein Produkt zu einem festen Preis sofort zu erwerben. Gleichzeitig werden wir hier unserem Slogan soweit als möglich gerecht, indem wir den Sofort-Kauf-Preis aus dem „last auction“ Preis + Zuschlag erzeugen. Kleiner Nebeneffekt: durch die Einbdindung der letzten Auktion als Flash-Movie haben wir auch zu immer mehr Produkten ein Bewegtbild-Angebot.<br />
Eine Analyse der Website-Nutzung offenbart zudem auch eine sehr unterschiedliche Nutzungs-Intention bei unseren Usern. Ein gutes Viertel nutzt die Website, um sich über laufendes Programm und kommende Produkte zu informieren. Eine Herausforderung ist es daher natürlich auch dieser Nutzungsalternative gerecht zu werden.<br />
Die Frage nach der „primären Zielsetzng“ des Internetauftritts läßt sich damit nur bedingt beantworten  &#8211; die Aufgabe eines Online-Auftritts eines echten Multi-Channel-Unternehmens muss es ganz klar sein, allen Nutzungsintentionen eines potentiellen Kunden gerecht zu werden – wir sind Mitbietclient, IPTV, klassischer Online-Shop, Informations- und Verwaltungszentrum, ein Ort um nach Produkten zu stöbern und sicher auch ein bisschen ElectronicProgrammGuide, um das Wort Programmvorschau mal zu vermeiden.<br />
Zusätzlich kommen natürlich noch interne Zielsetzungen hinzu, wie Vermarktung von Restposten, deren Bestand nicht mehr für Online-Auktionen ausreicht, Promotionfläche und Testplattform.</p>
<p><strong>Bringen Sie die Kunden vom TV ins Internet oder umgekehrt oder sind es zwei völlig unterschiedliche Kundengruppen?</strong></p>
<p>Auch hier liegt die Wahrheit eher in der Mitte. Es ist kein Geheimnis und sicher auch keine Überraschung, dass Multi-Channel-Kunden die profitabelsten und reine Online-Kunden die illoyalsten sind. Die Option des Online-Mitbiet-Clients, ein Produkt ohne die fälligen Telefonkosten zu ersteigern, wird von vielen unserer Kunden sicher substitutierend genutzt.<br />
Wir nutzen aktiv die Möglichkeiten des On-Air-Kanals auf zusätzliche Sortimente und Angebote hinzuweisen. Aus einigen Erfahrungen mit cross-medialen Maßnahmen, die gezielt von einem TV-Kanal auf einen Online-Kanal Nachfrage shiften sollten, muß man aber ganz klar festhalten, dass es mühsam ist. Insbesondere der Zeitversatz der hier gewünschten Handlung bei unseren Kunden sehe ich als Hauptproblem – es gibt einfach nicht viele TV-Shoppingkunden, deren PC angeschaltet und online ist, wenn sie am TV einen entsprechend konzipierten Trailer/Beitrag sehen. Unser Geschäft lebt eben bis zu einem gewissen Teil vom Impulskauf.<br />
Hier sind meines Erachtens „Anker“ notwendig, die einen Zusatznutzen des komplementären Kanals versprechen – von Gewinnspiel bis zu kreativeren Methoden, an denen wir arbeiten ;-)</p>
<p> <strong> 1-2-3.tv ist ja im Web 2.0 unterwegs wie kein anderer Teleshopper. Wie wichtig sind Blog und die anderen Angebote (Facebook, Flickr, YouTube etc.)?</strong></p>
<p>Man muss ehrlich sein – sie helfen bedingt und nichts davon ist messbar. Anfänglich war es eine recht pragmatische Herangehensweise – die einfache Formel mehr Links, besseres Natural Ranking war sicherlich eine Motivation dafür.<br />
Zudem bauen sich Interessen auch ganz unterschiedlich auf. Mit unseren Moderatoren, die für viele Zuschauer wie (Noch-)-Nichtzuschauer eine gewisse Identifikationswirkung haben, sind Maßnahmen wie Flickr/Youtube eigentlich Websites, die man bedienen muss. Der Aufwand dafür hält sich ja auch sehr in Grenzen.<br />
Das Blog hingegen ist schon ein ganz anderes Kaliber – es bedeutet Langfristigkeit, Aufwand und echte Authentizität. Bei einer überschaubaren Mannschaft im Bereich E-Commerce und schlanken Strukturen ist es nicht immer ganz einfach ein solches zusätzliche Medium mit all seiner Konsequenz zu bedienen.<br />
Wir haben uns aber auch hier vorgenommen in Zukunft etwas mehr von uns Preis zu geben und den Atem zu haben, es konsequent aufzubauen. Wir wissen, dass wir echte Fans haben – aus jeder Menge Produktbewertungen, jede Menge Feedback unserer Kunden per Mail, per Anruf und vielen anderen Wegen. Das Blog wird uns die Möglichkeit geben, noch enger mit unseren Kunden in Kontakt zu treten – und bei allem, was wir vor haben, werden wir auch eine Menge zu erzählen haben und die Kunden hoffentlich eine Menge zu kommentieren.</p>
<p><strong>  Viel tut sich aber leider noch nicht. Der letzte Blog-Eintrag ist schon einige Wochen her. Bei Facebook hat 1-2-3.tv nur 7 Fans. Scheint so, als hieße das Motto bisher &#8220;Dabei sein ist alles &#8211; aber so richtig dann auch wieder nicht&#8221;&#8230;</strong></p>
<p>Ja, wie bereits erwähnt – ich bekenne mich schuldig. Das Blog liegt mir persönlich sehr am Herzen und wir werden dafür sorgen, hier ein besseres Bild in der Zukunft abzugeben.<br />
Facebook halte ich hingegen für relativ irrelevant. Das social network ist in Deutschland nicht verankert, die Nutzerschaft unterscheidet sich stark von unserem Kundenprofil – und um es mit den Worten eines Kollegen zu sagen „Beim privaten Plausch am Stammtisch will man ja auch nicht alle 5 Minuten eine Mikrofaser-Bettwäsche unter die Nase gehalten bekommen“.<br />
Die social networks müssen generell Ihre Fähigkeit als Marketing-relevantes Medium unter Beweis stellen – ob facebook, oder StudiVZ: noch sehe ich hier keinen relevanten Werbe- oder sogar nur Stimmungsträger für ein Unternehmen und eine Marke.<br />
Ich zweifle eigentlich nicht daran, dass die Mechanik des „Empfehlungsmarketing“ zunehmend im Netz an Bedeutung gewinnt – nur ob es auf solchen Plattformen stattfinden wird, ist abhängig von den Maßnahmen der Betreiber (hier sei auf das Thema social graph und Währung – Rippleplay verwiesen) und der Akzeptanz der Kunden, sich in diesem Umfeld, wenn auch sicherlich auf deutlich intelligentere Art und Weise als in der Vergangenheit, „persuasiv“ ansprechen zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.helloingo.com/2009/liveshopping-fur-1-2-3tv-kaum-zeitgemass-interview-teil-2/"><strong>weiter zu Teil 2.</strong></a></p>
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